OPERATION “KABINETT” ERFOLGREICH
1. November 2009Dem Deutschen Geheimdienst ist es gelungen, drei ehemalige X-Agenten in der neuen Bundesregierung unterzubringen. Damit ist die Operation “Kabinett” erfolgreich umgesetzt worden.

AGENT XK – Deckname “Thomas de Maiziere”: Wir sind sehr erfreut, dass unser neuer Chef einer aus unseren Reihen ist. Agent XK war in den 70er und 80er Jahren erfolgreich in der damaligen Sowjetunion tätig und betrieb ganz wesentlich die Benennung von Michail Gorbatschow zum Generalsekretär mit. Frühzeitig erkannte der Deutsche Geheimdienst die Chancen von Angela Merkel, später einmal Bundeskanzlerin zu werden. Somit war es Anfang der 90er Jahre ein anspruchsvolles Projekt, XK in das direkte private Umfeld Merkels einzuschleusen. Agent XK war in der vergangenen Legislaturperiode Kanzleramtsminister und installierte erfolgreich insgesamt 107 Mini-Kameras im Kanzleramt. Uns ist es deshalb gelungen, das Kanzleramt bis in die versteckteste Ecke überwachen zu können – selbst das private WC der Bundeskanzlerin.
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Agent XZ – Deckname “Ronald Pofalla”: Agent XZ hat in den 80er Jahren schwerpunktmäßig im Iran gearbeitet. Als seine Agententätigkeit aufgedeckt wurde, musste er fluchtartig den Iran verlassen. Das geistige Oberhaupt Ayatollah Khomeini rief im Jahr 1989 die Fatwa gegen ihn und den Schriftsteller Salman Rushdie aus. Unser Einfluss auf die westliche Medienwelt reichte jedoch aus, um die öffentliche Berichterstattung auf Rushdie zu beschränken. Agent XZ erhielt im Jahr 1990 eine Gesichtsoperation, die von Maulwürfen des Iranischen Geheimdienstes sabotiert wurde und deshalb nicht fehlerfrei verlief. Den absurd klingenden Nachnamen Pofalla hat sich Agent XZ selbst ausgesucht – er setzt sich aus den Silben “Pof” (Polymer-optische Faser) und Alla (veränderte Form von “Allah”) zusammen. Hintergrund: XZ hatte im Iran eine Formel zur Erstellung eines Kunststoff-Lichtwellenleiters zur Übertragung von Daten und Licht ausspioniert. Die Formel ging während der Flucht aus dem Iran leider verloren. Agent XZ ist seit 28. Oktober 2009 Kanzleramtsminister und damit ein weiteres Gewicht aus unserer Schmiede im Amtssitz der Bundeskanzlerin.
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Agent XJ – Deckname “Philipp Rösler”: Mit bürgerlichem Namen hieß XJ ganz früher Phan Kao San und war ein Top-Agent des Nordkoreanischen Geheimdienstes. Mit den Reizen westlicher Spitzentechnik und westlicher Frauen gelang es uns, ihn auf unsere Seite zu ziehen. Drei Jahre lang war XJ trotzdem noch in Nordkorea tätig und ermöglichte uns Einblicke in die höchsten Ebenen des nordkoreanischen Regimes. Dann zogen wir ihn ab und sorgten für einen raschen Aufstieg innerhalb der niedersächsischen FDP. Die Idee einer Gesichtsoperation mit dem Ziel eines westlichen Gesichtsstandards wurde aus Kostengründen verworfen. Der typisch deutsche Deckname war ein Versehen: Unsere Namensabteilung hatte kein Foto vorliegen und ging davon aus, XJ habe die verwestlichte Operation bereits hinter sich. Mit viel Mühe gelang es uns, seine Biografie so zu fälschen, dass nun behauptet wird, er sei in Vietnam geboren und von deutschen Eltern adoptiert worden. Agent XJ ist seit 28. Oktober 2009 Bundesgesundheitsminister und damit für uns eine wertvolle Möglichkeit des direkten Einflusses auf die Steuerung der Volksgesundheit.